Zum Inhalt der Seite springen
Volltextsuche

Aktuelles

11.01.16

Miteinander, füreinander! Begegnungen mit Flüchtlingen gestalten

Die Robert Bosch Stiftung fördert Praxisprojekte, die Begegnungen zwischen Flüchtlingen und der lokalen Bevölkerung vor Ort initiieren und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen. Die gesellschaftlichen Entwicklungen, die sich vor dem Hintergrund der zunehmenden Flüchtlingszuwanderung abzeichnen, betreffen uns alle. Für das gemeinsame Zusammenleben ist es daher umso wichtiger, die Öffnung der Gesellschaft zu fördern und einen konstruktiven Umgang mit Vielfalt zu stärken.

 

Vorurteile werden dort abgebaut, wo ein direkter Kontakt zwischen Flüchtlingen und der lokalen Bevölkerung besteht. Dies belegt u.a. die in unserem Auftrag durchgeführte, repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach "Asyl und Asylbewerber: Wahrnehmungen und Haltungen der Bevölkerung 2014". Die Offenheit in der Bevölkerung und die gleichberechtigte Teilhabe der Neuzuwanderer beruhen daher auch auf direkten Begegnungen.

 

Aus diesem Grund fördert die Robert Bosch Stiftung im Rahmen des Programms "Miteinander, füreinander! Begegnungen mit Flüchtlingen gestalten" Praxisprojekte, die Begegnungen auf Augenhöhe zwischen Flüchtlingen und der lokalen Bevölkerung vor Ort initiieren. Übergeordnetes Ziel ist es, zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beizutragen.

 

  • Für eine Förderung bewerben können sich Initiativen und Projekte aus ganz Deutschland, die von der lokalen Bevölkerung und/oder Flüchtlingen ausgeführt werden. Initiatoren oder Partner können Einrichtungen (z.B. Kultureinrichtungen), Gemeinden, Migrantenorganisationen oder Vereine sein.
  • Lokale Bevölkerung und Flüchtlinge müssen gleichberechtigt an der Gestaltung der Begegnung beteiligt sein. Das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch stehen dabei im Mittelpunkt. Gefördert werden neue Ansätze sowie der Transfer andernorts bereits erprobter Projektideen auf das eigene Umfeld.
  • Es kann eine Förderung von 1.000 bis maximal 15.000 € beantragt werden. Die Mindestprojektlaufzeit beträgt drei Monate.
  • Nicht gefördert werden Einzelveranstaltungen (z.B. Willkommensfeste) sowie reine Sprachkurse und Projekte zur Traumabewältigung.
  • Bewerbungen sind laufend möglich.

 

Weitere Informationen für Projektanfragen finden Sie hier.

 

Kontakt:

Robert-Bosch-Stiftung

Sara Genc
Telefon 0711 46084-159
sara.genc(at)bosch-stiftung.de